Blasen an
den Füßen

In den Sandalen am langersehnten ersten Sommertag des Jahres, in den Wanderschuhen am Berggipfel oder nach kurzer Strecke in den nagelneuen Schuhen: Blasen an den Füßen machen jeden weiteren Schritt zur Qual. Reibung und Druck infolge schlecht sitzender Schuhe führen zu einer Überbelastung der Haut. Zunächst rötet sie sich und wird wund, später erfolgt die Ablösung der oberen Hautschicht. Der Hohlraum darunter füllt sich mit Gewebeflüssigkeit. Wenn sich die Blase öffnet, sind der Schmerz und die Gefahr einer Infektion am größten.

Was tun?

Blasen vorbeugen durch gut sitzendes Schuhwerk

Vor allem bei Sport und Bewegung müssen die Schuhe gut passen. Zudem ist das Tragen nicht rutschender Socken empfehlenswert, damit keine drückende Falten entstehen. Bei längeren Wanderungen Pausen dazu nutzen, das Feucht-Wärme-Klima in den Schuhen zu regulieren und Schuhe und Socken ausziehen. 

Ein Blasenpflaster kann die Entstehung offener Wunden verhindern.

Wundspray großzügig aufsprühen und die Einwirkzeit einhalten (octenisept®: 1 Min.). Das tötet Keime ab, die sonst eine Wundinfektion verursachen und die Wundheilung verzögern können

Offene Blasen desinfizieren und abdecken.

Offene Blasen am Fuß – aber auch an der Hand – sind einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Deshalb sorgfältig mit octenisept® desinfizieren und anschließend mit einem (Blasen-)Pflaster abdecken. Bei sehr großen, prall gefüllten Blasen kann es in manchen Fällen hilfreich sein, diese am Rand aufzustechen, um den Druck zu verringern. Dafür unbedingt eine desinfizierte Nadel verwenden und die Haut über der Blase nicht entfernen.

Nach der Belastung mit Gel versorgen.

Zuhause, wenn Sie die Schuhe, die die Blasen verursacht haben, endgültig ausziehen können, erneut mit octenisept® desinfizieren und anschließend octenisept® Gel auftragen. Das kühlt und beruhigt die wunden Stellen. 

Wenn die Wunde sehr stark blutet oder wenn sie sehr tief oder großflächig ist, bitte einen Arzt aufsuchen.

WICHTIG! Wirkt die letzte Tetanusimpfung noch? Dies ist besonders bei stark verunreinigten Schürfwunden von großer Bedeutung. Impfpass überprüfen und ggf. Impfung auffrischen!